Osterlager 2012

Das Abenteuer hat uns gerufen und wir sind dem Ruf gefolgt.

Also als sonnigen Strandurlaub will ich es nicht bezeichnen. Wir haben in unser gemeinsamen Woche allen Naturgewalten und „familiären“ Problemen getrotzt. Ich kann sagen, dass wir in dieser Woche noch enger zusammengewachsen sind.

In einer Woche sind wir zusammen durch dick und dünn gegangen. Dieses Jahr hat uns das Wetter auf eine harte Probe gestellt. Mit Temperaturen von 10 bis -6 Grad haben wir leider auf eine Wasserschlacht verzichten müssen. Nun die Temperaturen waren nicht alles was das Wetter für uns vorbereitet hatte. Gleich am zweiten Tag hat uns ein heftiger Regenschauer nass dastehen lassen. Unter dem Regen hat auch leider unser Feuerholz gelitten und uns somit ein paar rauchige Stunden im Küchenzelt verschafft. Das wohl faszinierendste war der Hagelsturm am Samstag. So etwas erlebt man nicht alle Tage. Doch wir haben das beste daraus gemacht und eine Schneeballschlacht gestartet.

Trotz der wetterlichen Belastung haben wir uns Tag für Tag aufgerappelt und uns aus unseren Schlafsäcken getraut. Zu dieser Glanzleistung muss ich allen gratulieren, denn stellen Sie sich vor Sie müssten Tag für Tag aus einem Schlafsack raus, im dem es kuschelig gefühlte 30 Grad hat und einem Temperatursturz auf 1 Grad Plus mit machen. Und dann auch noch Ihr T-Shirt zum wechseln ausziehen, ganz zu schweigen von der Hose. Leider hat das weibliche Geschlecht auch noch zu allem Überfluss unter kalten Füßen gelitten.

Das kalte Wetter hat auch ihren Tribut gefordert. Unsere Leiterin musste das Lager im Schlafsack verbringen. Mit Fieber, Schüttelfrost und Gliederschmerzen war sie außer gefecht gesetzt.

Aber WIR SIND PFADFINDER und uns macht das nichts aus. Wir haben trotz des kalten und schlechten Wetters viel geleistet und erlebt. Viele von uns haben nach langer Zeit wieder alte Freunde getroffen und viele neue kennengelernt. In gemeinsamer Zeit haben wir in großer Runde gegessen, Holz gehackt, getobt, gestritten, gekuschelt, gelacht, geweint und Türme gebaut. Jeder von uns ist auf diesem Lager über seinen eigenen Schatten gesprungen. Hat etwas neues dazugelernt und ist gewachsen.

Ob es nun das überwinden der Höhenangst, beim erklimmen von unserem Turm (6,30 Meter) war oder das aufführen eines Sketches vor 300 Zuschauern. Die Teamarbeit beim Holzhacken oder das zusammen an einem Strang zeihen beim Geländespiel (Platz 3 und um haaresbreite Platz 1). Wir haben alle viel erlebt und geleistet.

Ich kann mit recht sagen, dass ich Stolz auf unsere Kinder bin.

Wenn ihr mehr erfahren möchtet lasst euch die kleinen Abendteuer von euren Kindern erzählen. Denn sie waren haut nah dabei!


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Comments

  1. Hallo!!!!!!! Erde an Cortana! STEWA!!!!! Sachma das erklärt sich doch von selbst!!!!

  2. Kann dem nur vollkommen zustimmen. War ne harte aber gaaaaaanz tolle zeit. Hoffe es sind alle auf der Stewa wieder dabei.

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