Unsere STEWA 2012 – Ein Abenteuer

Unsere STEWA 2012


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Leider ist unsere STEWA schon vorbei und den meisten Eltern wurde bestimmt schon das ein oder andere Ohr abgekaut mit den ganzen Geschichten und Erlebnissen ihrer Kinder.

Doch ich möchte auch ein wenig von unserer STEWA erzählen.Wie jedes Jahr machen wir uns auf den Weg zu unserem Zeltplatz. Aber nicht mit dem Auto sondern zu Fuß. Wir wandern drei Tage lang zu unserem Ziel. In diesen Tagen erleben wir Höhen und Tiefen, Abendteuer und überschreiten unsere eigenen Grenzen. Wir entdecken die Natur und ihre Lebewesen.Wir haben unsere Tour dieses Jahr in Allersberg gestartet. Von dort aus machten wir uns auf den Weg nach Süden. Umkreisten den Rothsee und bewunderten die Natur. Am Nachmittag kamen wir an der südlichen Spitze  vom Rothsee an. Dort haben wir uns niedergelassen und unsere Brotzeit zu uns genommen. Für die Kinder stand das Umwelthaus zur Verfügung, auf dessen Gelände sie das Wissen rund um die Natur und die Tier vom Rothsee in sich aufnehmen konnten.

Bei dem guten Wetter das wir hatten wurden promt die Badesachen angezogen und wir haben uns in das feuchte Nass geworfen. Nach viel Badespass, Fuß- und Volleyball spielen haben wir uns dann zu unserem Schalfplatz aufgemacht. Wir übernachteten auf einer angrenzenden Wiese zum Parkplatz die uns der Platzwärter freundlicherweise zur Verfügung stellte. Nach vollendeter Mahlzeit und Schlafplatz bauen legten wir uns in unsere Schlafsäcke.

Am Montag Morgen frühstückten wir gemeinsam am See. Anschließend machten wir uns auf zu unserem nächsten Ziel. Wir wanderten über den Mühlenweg an kleinen Weihern und Bächen vorbei. Unsere Mittagspause verbrachten wir bei der Fuchsmühle mit belegten Broten, Äpfeln, Müsliriegeln und einem Eis als Nachtisch.Wir wanderten weiter entlang der kleinen Bäche und machten uns auf nach Pyras. Während der Wanderung fanden wir eine kleine Schlange auf unserem Weg. Leider war sie schon Tod und so haben wir sie Feuerbestattet. In Pyras übernachteten wir bei einem Bauern der uns in einer seiner Scheunen Obdach gewährte. Am Abend machten wir bei Feuerschein Marshmellows und freuten uns über den Besuch von Heggse und Teasy bevor wir uns erschöpft und mit schmerzenden Füßen in die Schlafsäcke kuschelten.

Am Dienstag machten wir uns auf nach Rabenreuth wo wir unseren Nachmittag auf einer großen Wiese am Waldrand verbrachten. Wir spielten Ball und auf dem Jägerstand, lernten für die Schule, lagen in der Sonne oder schnitzten. Am Abend gab es dann das beste Gulasch aller Zeiten und wir verschlagen die Mahlzeit ohne auch nur einen Rest übrig zu lassen. Am Abend sattelten wir unsere Rucksäcke und gingen nur mit Fackeln als Lampen weiter unseres Weges. Nach etwa einer halben Stunde erreichten wir den Sagen und Legenden umwogenden Keltenpfad. Woody erzählte im Fackelschein eine der vielen Legenden:

„So sagt es die Überlieferung. Diese Legende ist so alt wie das Land selber. Einst lebten hier die Kelten. Sie waren ein starkes und kriegerisches Volk. Besonders die Keltenkrieger waren berühmt für ihre Stärke und ihr Geschick. Sie waren mit Fellen von Wölfen als Umhang bekleidet und trugen schwere Waffen. Die Kelten verehrten die Wölfe als höhere Wesen und nahmen sie im Kampf und in der Jagt als Vorbild. Während eines Krieges wurden sie aber von einem aus ihren Reihen verraten und umgebracht. Mit dieser Schmach und Schande konnten die Krieger keinen Frieden finden. Man sagt, dass sie noch heute als schatten umherwandern und den Verräter suchen. In dunklen Nächten kann man das Rascheln ihrer Schritte hören, das vorbeihuschen der Schatten sehen und ihr Wolfsheulen hören.“

Uns so machten wir uns auf den umheimlichen und geheimnisvollen Weg durch die felsige Schlucht. Unser Nachtlager schlugen wir unter einer alten Linde auf. Noch aufgeregt und voller Abenteuerlust legten wir uns in unsere Schlafsäcke.

Am Mittwoch wanderten wir die letzten 300 Meter zum Zeltplatz. Angekommen, machten wir uns an den Aufbau unseres Lagerplatzes. Am frühen Nachmittag waren wir dann mit Zelte aufstellen, Feuerholz machen, Schlafplatz bauen und essen fertig. Den Rest des Tages verbrachten wir mit dem Wiedersehen alter Freunde und dem kennen lernen neuer. Über das Lager verteilt kamen wir in den Genuss eines Theaterstückes über die biblische Geschichte von Petrus. Fesselnd folgten wir den Erzählungen. Außerhalb des Großzeltes verbrachten wir unsere Zeit mit Workshop, machten Leistungsabzeichen, kämpften uns im Geländespiel auf den 7. Platz vor und sangen gemeinsam am Lagerfeuer. Am Freitag Abend wurden wir Zeuge eines Feuer Spektakels, mit Feuerspucken, Feuerschlucken und Feuertanz. Am Samstag hatten wir die Gruppe Silberpfoten zu besuch bei uns am Lagerplatz. Wir tranken gemeinsam Kaffe, Kakao und Bananenmilch und aßen Kuchen. In einem Staffellauf über Hindernisse lernten wir uns und die anderen besser kennen.

Unseren letzten Tag erwähne ich nur ungern, aber gehört nun mal dazu. Es ist der Tag der Tränen und des Abschieds. Nachdem wir uns von all unseren Freunden verabschiedet hatten, machten wir uns auf den Heimweg. Wieder in Würzburg angekommen war die Wiedersehensfreude groß und doch haben wir uns nur schweren Herzen getrennt. Ich (Woody) wurde von allen liebevoll verabschiedet wie es nur in einer Familie der Fall ist. Ich machte mich auch nur schweren Herzens auf den Heimweg.

Ich denke ich kann im Namen all unser Kinder und Leiter sagen, dass dies ein schönes, erlebnisreichen und familiäres Zeltlager war und wir uns schon auf das nächste Lager freuen.

 

Ein kleiner Einblick

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Comments

  1. Stimmt unsere Stewa war echt cool!!!! :p

  2. oh ja, Stewa war echt Klasse. Ich vermiss die Zeit auch schon total. Hoffe ihr seid alle nächstes mal wieder mit dabei. Ihr wart eine tolle Gruppe und ich wäre froh wieder mit euch auf Fahrt zu gehen.
    Ganz liebe Grüße und bis zur nächsten Pfadistunde.

    SArah

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