heiß, heisser, STEWA 2014

Nach dem wir letztes Jahr von einer sehr kalten Stewa überrascht worden waren, wurde es dieses Jahr um so heisser. Wasser und Sonnencreme wurden zur elementaren Ausrüstung. Schon bei der Abreise waren die Temperatur  bei ca. 30 Grad, aber es sollte noch viel wärmer werden.

Nach einer angenehmen fahrt im klimatisierten Zug hatten wir unser Ziel in Gössweinstein erreicht und machten uns mit frischem Wasser und vollen Rucksäcken auf den Weg nach Muggendorf. Wir liefen parallel zu einer alten Bahnstrecke auf der uns eine alte Lock überholte. Am Nachmittag machten wir halt am Fluss um unsere Füße zu kühlen und die Kids gingen auf Fischfang. Abends besuchten wir eine Höhle in den Bergen und schliefen in einer selbstgebauten Unterkunft auf Planen.

Am nächsten Tag ging es auf schönen Wanderwegen über die Bergkämme nach Streitberg zur Binghöhle. Wir nahmen an einer Führung durch die nur 9 Grad kühle Tropfsteinhöhle teil und genossen die Abkühlung. Nach der Führung machten wir uns weiter auf den Weg nach Gasseldorf.
Hier fanden wir in einem Sportheim Unterschlupf. Am Abend kam die Dorfjugend zum Fußball spielen vorbei. Unsere Kids waren sofort mit dabei und so spielten groß und klein zusammen Fußball.

Am nächstem Morgen war frühes Aufstehen angesagt. Denn wir hatten nun den größten Streckenabschnitt vor uns und wollten den kühlen Morgen ausnutzen. Wir schafften am Vormittag, mit viel Schweiß und Anstrengung, ca. 10 Kilometer. Zu Belohnung gab es eine Lange Mittagspause und Wassermelone. Am Nachmittag wanderten wir in den benachbarten Wald zu einem großen Weiher und machten dort Rast bis zum Abend. Die Kinder spielten am Weiher, bauten einen Staudamm und eine Hütte auf Ästen. Am Abend fanden wir Unterkunft in Bammersdorf bei einem älteren Spargelbauerpaar. Dort schliefen wir in einer Scheune und lauschten dem Gewitter.
In der Nacht überfiel uns eine andere Pfadfindergruppe und klaute Halstücher und eine verschwizte Socke. Diese Dinge konnten wir auf dem Lager gegen Eis freikaufen.

Am Mittwoch liefen wir die letzten Kilometer zum Zeltplatz nach Forchheim und bauten Zelte und Tarp auf. Anschließend wurde erst mal allen Bekannten und Freunden Hallo gesagt. Beim Abendprogramm  wurde das Lager dann offiziell eröffnet.

Am nächsten Tag verbrachten wir den Vormittag mit Lagerbauten. Die Künder bauten einen Getränkekanister Halter und einen Briefkasten. Die Leiter bauten eine Pyramide Mit Schaukel und Klettergerüst für die Kinder. Am Nachmittag gingen alle in Workshops und lernten von anderen Gruppen Pfaditechniken.

Der darauf folgende Tag begann dann mit  Sportspielen, unsere Gruppe nahm am Fußball Tunier teil. Sie kämpften sich bis ins Halbfinal hoch und erzielten den zweiten Platz, der am Abend mit einem Pokal geehrt wurde. Am Abend feierten wir dann das Passafest und jede Gruppe machte für sich Leckereien über dem Feuer. Bei uns gab es Kaiserschmarren den ein zuvor gegen Spenden gekaufter Sklave für uns zubereitete. Nach einer menge Spaß und leckerem Essen ging es zu Bett.

Am Samstag besuchten wir den Gottesdienst mit Anspiel und anschließender Taufe. Der Nachmittag brachte Wasserschlachten und Sonnenbaden. Gegen Abend trafen sich wieder alle im Versammlungszelt. „Mein Leiter kann..“ war die Spielaktrakration am Abend.

Sonntag wurde dann unter viel Trauer wieder alles abgebaut und in den Anhänger verräumt. Übermüdet und mit viel Vorfreude auf die nächste Stewa ging es wieder Richtung Heimat.

Es war ein schönes und warmes Lager. Wir haben dieses Jahr wieder viel gelernt und sind an unsere Grenzen gekommen. Wir freuen uns auf nächstes Jahr und hoffen euch alle zur nächsten Pfadfinder Stunde wieder zu sehen.

Viele Grüße
Sarah, Basti und Woody

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Bilder der Stewa 2014


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