FeZe 2014 – klein aber fein

Ja, klein war es, mit gerade mal 8 Teilnehmern und davon nur 2 Kinder unserer Gruppe, waren wir wirklich sehr spärlich besetzt. Was uns ein wenig traurig gemacht hat. Aber, jetzt kommt der Knaller, es war trotzdem mit eines der besten FeZe der letzten Jahre. Wir hatten dieses Jahr unglaublich schönes und warmes Wetter, einen kompletten Tag mehr und konnten viel erleben.

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Am besten ich starte am Anfang unseres schönen Lagers. Los ging es Donnerstag Nacht mit der Anreise der Leiter um die ersten Vorbereitungen zu treffen. Wir luden den Hänger aus, stapelten das Holz und richteten die Wohn- und Schlafräume her. Als wir fertig waren weihten wir noch den Kamin ein und wärmten uns am Feuer.

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Am nächsten Morgen konnten wir das Frühstück auf der Terrasse genießen und warteten auf die Ankunft unserer Kleinen und Großen. Gegen Mittag stießen dann Lisa und Felix zu uns und damit war unsere Truppe komplett. Ab jetzt startete unser Abenteuer. Als erstes haben wir die Umgebung unsicher gemacht und nach dem besten Platz für eine Seilbrücke gesucht. Am Ende der Suche waren wir uns einig, dass wir doch lieber eine Schaukel bauen. Gesagt, getan. Wir haben uns die passenden Stämme gesucht und die Seilekiste aus dem Hänger geladen. Ran ans Werk. Dreibeine binden, Fahnenhalter befestigen und Mittagspause. Anschließend haben wir alles aufgestellt und uns der Herausforderung des Querbalkens gestellt. Hier muss ich mein großes Lob an Lisa, Felix und Sarah aussprechen. Ihr habt das wirklich toll gemacht, ich bin Stolz auf euch. Und am Ende stand die Schaukel. Zur Feierlichkeit wurde natürlich noch unsere Fahne gehisst.

Zum Abendessen gab es dann Brötchen mit Würstchen, die wir natürlich am Stock über dem Feuer gemacht haben und zum Nachtisch leckeren Kuchen den uns die Lisa mitgebracht hat. Als es kälter wurde, haben wir uns an den gemütlichen Kamin zurück gezogen. Dort gab es dann eine Gruselgeschichte, Marshmallows und interessante Gespräche. Wir haben es sogar geschafft die komplette Feuershow für das Osterlager 2015 aus zu arbeiten. Es war klasse. Aber nun ab ins Bett.

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Am nächsten Tag haben wir dann die Seilbrücke in Angriff genommen. Wackelig, aber begehbar. Zum Mittag haben wir uns dann alle in die Sonne gesetzt und leckere selbstgemachte Pizza gegessen. Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung. Kokeln, an Riesenseifenblasen herumprobieren und versuchen einen Drachen steigen zu lassen. Jeder machte wonach ihm war. Abends gab es dann die große Reste Vernichtung. Dickmanns, Würstchen, Brötchen, Gurken, Tomaten, Aufschnitt, Marshmallows. Die Würstchen wurden nach Pfadiart am Stock im Kamin gegrillt. Nach einem leckeren Abendessen saßen wir alle sehr entspannt und müde um den Kamin, mit einer Geschichte aus Tausend und einer Nacht sind die ersten dann auch in die Schlafwelt übergegangen. Das nächtliche Highlight war aber unser kleiner Mitbewohner. Denn wir hatten einen Siebenschläfer mit unter dem Dach. Nachdem er all unsere Lebensmittel genau unter die Lupe genommen hat befand der Marshmallows als bestes von allen und klaute sich einen. Zur Freude von uns allen, hatte er sich ein wenig an uns gewöhnt und somit traute er sich aus seinem Versteck und wir konnten ihn uns ansehen.

Sonntag war unser Tag der Abreise. Jetzt hieß es, alles was wir aufgebaut haben, wieder abzubauen. Also Seilbrücke aufräumen und Schaukel einwerfen. Haus aufräumen, Asche entfernen, Wasser wegbringen, Klos reinigen und durchfegen. Und dann der Abschied. Nach einem so tollen Wochenende fällt es einem schwer wieder nach Hause zu fahren. Und somit freue ich mich schon auf das nächste mal im Februar, wenn wir uns alle wieder in Christelried treffen.

Euer Woody

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